Ergebnis unseres Travelbug-Rennens
Der ein oder andere wird sich vielleicht nicht erinnern, ich habe ja mit Geocaching-Freunden ein Travelbug-Rennen gestartet. Ich verkünde nun hiermit die Ergebnisse, denn das Rennen endete offiziell am 25. Dezember.
- DeLonge (21.040)
- Manibo (14.822)
- dev-atrox (13.586)
- holzmini (1.043)
- waldtchias (362)
So sah das eigentlich schon eine ganze Weile aus. DeLonge hatte mit seinem kurzen Hong Kong-Aufenthalt einfach zuviel Vorsprung und Manibo überholte mich, als er mal eben ganz frech in die USA reiste, während ich weiterhin Europa unsicher machte – mit einem Fast-Besuch in Afrika, rein geografisch gesehen, denn leider gehört Teneriffa offiziell zu Spanien, das wären immerhin 600 Punkte mehr gewesen. Dafür war aber mein TB am aktivsten und ich habe insgesamt die meisten Länder und Bundesländer angesteuert. Schade finde ich aber, dass der aktuelle Träger meines TB etwas unzuverlässig ist. Anfang Dezember hat er ihn in Schweden mitgenommen und verkündet, er würde ihn in einer Woche weit weg bringen. Nun sind drei Wochen um, er ist/war mittlerweile in Thailand (!) und nichts ist passiert. Das hätte mir noch den zweiten Platz beschert, wenn nicht noch mehr.
Schade ist auch, dass die TBs von holzmini und waldtchias bereits im März spurlos verschwunden sind.

Es war jedenfalls ein spannendes Rennen und ich möchte mich bei all den freundlichen Cachern bedanken, die unsere TBs vorangebracht haben. Ich werde die Reisenden natürlich noch weiter verfolgen, denn das Ende des Rennens bedeutet ja nicht, dass die TBs jetzt in Rente gehen.
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Was ich so treibe.
Ab jetzt verspreche ich einfach nicht mehr, dass ich noch regelmäßig Blogeinträge schreibe. Das ist wie „Ich höre mit dem Rauchen auf“. Wenn es nicht klappt – was sehr warscheinlich ist – war es nur wieder ein leeres Versprechen. Soviel schon mal im Voraus, als Abschreckung für alle potenziellen Feed-Abonennten.
So, jetzt aber zum Thema. Derzeit sitze ich zuhause, warte auf Antwort von Bewerbungen. Mir fliegen Gedanken durch den Kopf, die sich mit Selbstständigkeit beschäftigen. Deshalb habe ich auch im Moment viel Zeit und je mehr Zeit ich habe, desto weniger produktiv bin ich. Aber immerhin bastel ich ja gerade eifrig an einem neuen Blogdesign, das ich dann eventuell auch unter GNU GPL in die offizielle Wordpress Theme-Datenbank einspeisen werde. Soviel schon mal: Es wird minimalistisch, so wie der Inhalt damit der Inhalt in den Vordergrund rückt.
Das Design ist diesmal von Grund auf selbst gemacht, nicht wie im aktuelle Theme nur etwas verändert. Einzig das „Fahrgestell“ basiert auf dem Basis-Theme von Frank Bültge. Das macht die Sache etwas einfacher für mich, da ich PHP gerade erst lerne und so. Ist schon erstaunlich, wie lange ich das vor mir hergeschoben habe. Aber genau dadurch lerne ich sogar noch viel schneller. Vielleicht wird das Ganze auch in HTML5 geschrieben, also für ältere Browser und unser aller Sorgenkind nur mit einem kleinen JavaScript-Hack korrekt darstellbar. Mal schauen.
Ansonsten passiert nicht viel in meinem Leben. Ich war jetzt seit 3 Monaten nicht mehr geocachen, aber zur Weihnachtszeit mit der Familie wird da sicher noch was draus. Wie bereits irgendwo hier gesagt, alleine macht mir das nicht mehr soviel Spaß. Beim Travelbug-Rennen bin ich übrigens derzeit Dritter und sofern kein Wunder geschieht, wird das auch so bleiben, da das Rennen bereits am 25. Dezember endet. Immerhin kann ich behaupten in den meisten Ländern und Bundesländern gewesen zu sein. Derzeit befindet sich mein Coin in Schweden.
Kürzlich hatte ich einen Rohrbruch. Gut ist, dass ich alles am selben Tag schon wieder nutzen konnte. Schlecht ist, dass die Wand seitdem offen steht und ich jetzt jeden Morgen früh aufstehen muss, um dem Mann – möglichst nicht im Halbschlaf – die Tür zu öffnen, falls er denn mal endlich kommt. Fliesen müssten noch bestellt werden, sagte man mir. Wie lange das dauert sagt man mir nicht.
Ingesamt ist meine Stimmung aber sehr gut. Ich bin nicht arm, falle also nicht in die sonst übliche Winterdepression. Und weil ich so gut drauf bin, könnt ihr mir hochinteressante Fragen über meine hochinteressante Person bei formspring.me stellen, die ich höchstpersönlich mit hochinteressanten Antworten versehen werde. So. Twittern tu ich übrigens auch wieder etwas häufiger.
Kölntipps: Filmkunst27
Jetzt mal was lokales hier, für alle Kölner und die die es mal werden wollen. Wenn ihr gerne mal Filme ausleihen wollt und in den üblichen Videotheken schon nach dem dritten Mal nichts mehr anständiges findet, dann empfehle ich einen Besuch bei Filmkunst27 in der Aachener Str. 27 (wow, die Verbindung fällt mir jetzt erst beim Schreiben auf). Hier findet man alles was das anspruchsvolle Filmherz begehrt. Doch nicht abschrecken lassen, das ist kein Artsifartsi-Filmverleih, sondern einfach ein Ort wo nicht die neuesten Blockbuster im Mittelpunkt stehen. Doch auch die kann man hier und da noch finden.
Die nächste Besonderheit, ist die Aufteilung der Filme. Hier wird nicht nach Genre sortiert (was sowieso eine ziemlich verschwommene Angelegenheit ist), sondern nach Kontinenten und – dafür liebe ich sie – ein ganzes Regal ist hier den großen Regisseuren gewidmet. Und als kleiner Bonus stehen mitten im Raum noch ein Paar Säulen mit bestimmten Themen und Mitarbeiterempfehlungen. Also wenn man hier nicht glücklich wird, dann weiß ich auch nicht. Der Raum ist übrigens ziemlich klein für eine Videothek und man erwartet eigentlich nicht besonders viel Auswahl darin. Aber falsch gedacht. Hier werden die Hüllen nicht breit gefächert ausgelegt, damit auch bloß jedes Cover sehen kann, hier werden die Regale ausgenutzt und man bekommt, bis auf ein paar ausgewählte Filme, nur die Rücken der Hüllen präsentiert, wie man es eben auch zuhause macht. Da muss man erstmal drauf kommen.

Erwähnenswert ist außerdem, dass bei Filmkunst27 direkt auf Kundenwünsche eingegangen wird. Stolz präsentierte mir der freundliche Mitarbeiter das sogenannte „Wunschbuch“, wo ich direkt mal Silent Running eingetragen habe, denn den konnte ich leider in der komfortablen Online-Datenbank nicht finden. Man kann übrigens auch direkt im Laden bei einem leckeren Kaffee in der Datenbank stöbern, dazu wurde extra ein schicker iMac hingestellt.
Für Pfennigfuchser ist der Laden übrigens nicht das richtige. Wer gewohnt ist für 1 Euro pro Tag Filme zu leihen, wird hier wohl schnell wieder das Weite suchen. Wenn man als Nicht-Mitglied bis zum nächsten Tag einen Film mitnimmt, zahlt man 3,50 Euro, jeder weitere Tag kostet 2 Euro. Qualität hat nunmal seinen Preis und den zahle ich gerne.
So das war’s erstmal, ich habe jetzt ein paar Filmwissenslücken zu stopfen…
Weiterführende Links
4,2 Milliarden Gigabyte
Die kleinen Freuden des Alltags.
(ich habe nachgeschaut. 393 MB wäre richtig.)
Miniaturland
Letztes Wochenende war ich ja in Hamburg. Ein schönes Städtchen ist das, muss man sagen. Direkt hinter Köln in meiner Rangliste :) Jedenfalls, in Hamburg gibt es das mittlerweile weltberühmte Miniatur Wunderland und da musste man natürlich mal hin, keine Frage. Gleich vorweg, wer nicht erst Abends hin will, sollte ein oder zwei Tage vorher buchen, denn sonst darf man auch gerne mal 2 Stunden anstehen (laut Wartezeitenprognose), um überhaupt rein zu kommen. Wir haben das leider erst spät bemerkt, als wir noch kurz auf der Seite rumsurften und haben uns dann dafür entschieden noch schnell für Abends 20 Uhr zu buchen, das war noch möglich. Und selbst da war es noch ziemlich voll. Man konnte noch normal durch die Gänge laufen, aber sobald es irgendwas hochinteressantes zu sehen gab, wie ein kompletter Feuerwehreinsatz mit mindestens 20 Fahrzeugen, die zur Unglücksstelle rasen (und dabei auch mal gelegentlich die Ausfahrt verpassen), war kein Rankommen mehr.

Nun, glücklicherweise sind wir alle Geduldsmenschen und haben das Gewusel über uns ergehen lassen, bis es endlich, so gegen halb elf, doch ziemlich leer wurde und man sich frei bewegen konnte. Da habe ich mir dann nochmal alle Details angeschaut, Knöpfe gedrückt und ein paar Fotos geschossen. Details gibt es übrigens viele. Hinter einem Fels sieht man Schneewittchen und die sieben Zwerge rumlaufen, im Miniatur-Miniatur Wunderland sieht man eine Miniminimini-Eisenbahn vorbeifahren, ein Pärchen hat sich ein Bett im KornSonnenblumenfeld ausgesucht, eine Horde nackter Menschen fährt auf Skiern einen Berg runter und in einer völlig unscheinbaren, aber wunderschönen Kristallhöhle lebt ein Troll und eine Hexe. Und es gibt noch viel viel mehr zu sehen.

Wo es ein wenig an diesen Details gefehlt hat, war nur das relativ neue Gebiet „Schweiz“. Aber ich denke da kommt jetzt nach und nach was dazu. Und auch so ist dieses Gebiet sehenswert, weil es einfach total pompös ist. Die Berge ragen bis ins nächste Stockwerk hoch!
Spannend sieht übrigens auch der, noch im Bau befindliche Flughafen aus. Man konnte die Bauarbeiten live beobachten, im Moment sieht man allerdings erstmal nur die Rollbahn und im Hintergrund ein paar Flugzeuge rumliegen. Lief wohl auch kürzlich mal im Fernsehen was dazu. Dieser Flughafen wird etwa genau so groß wie ein normales Gebiet, also komplett ausgestattet und FUNKTIONSTÜCHTIG! Das heißt, Flugzeuge fahren rum, heben ab und landen warscheinlich auch wieder. Mehr dazu wieder auf deren Homepage. Dafür würde ich gerne auch wieder kommen.

Alle Bilder könnt ihr in meinem Picasa Webalbum sehen. Die Kamera gehört übrigens nicht mir und ich habe mir das Ding erst später geschnappt. Das Später beginnt etwa bei dem S/W-Foto mit den Radfahrern auf der Brücke. Viel Spaß :)
Noten und Neuronen
Ich will hier mal noch schnell ne Empfehlung raushauen. Weil ich das gestern geguckt habe und ziemlich total begeistert war und so. Auf arte natürlich. Ich zitiere:
Wer schon einmal von einer Bach’schen Melodie zutiefst ergriffen, von einer Filmmusik zu Tränen gerührt oder von Rockrhythmen angefeuert auf die Tanzfläche gestürzt ist, der kennt die elementare Macht der Musik. „Noten und Neuronen“ erkundet mit den neuesten neurowissenschaftlichen Methoden die außerordentliche Macht der Musik und ihre Wirkung auf den Menschen. Durch den Film führen der Musiker und Vokalkünstler Bobby McFerrin und der Neurowissenschaftler Daniel Levitin.
Also wer sich für Musik und deren Wirkung auf uns Menschen interessiert, wer wissen will, warum Musik aus östlichen Ländern für uns erstmal sehr ungewohnt ist, warum man Babies am besten schon durch Mamas Bauch ein paar Bach-Sonaten spielen sollte und wie man mit Musik eventuell Schlaganfallpatienten heilen kann, der ist bei folgendem Video genau richtig. Und ansonsten auch.
Keine Ahnung wie lange das bei arte+7 verfügbar ist, also hop hop!
Update: Wird am 5. November um 3 Uhr wiederholt!
Update 2: Das ganze gibt es jetzt bei YouTube. (via Nerdcore)